Sinai - Beduinenleben
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Kinder vom Ras Abu Gallum
Zum Fischen geht es inzwischen mit dem Motorboot.
Stolz zeigt Awda seinen Fang, einen Oktopus
Kamelbaden am Ras Abu Gallum
Beduinen auf ihren Kamelen im Wadi Arade
Beduinen aus Bir Sa'al
Kamelrennen im Wadi Khudra
Pfirsichernte bei El Arish
Radis Familie im Wadi Marra
Auf dem Gebel Umm Shaumar
Beduinen im Wadi Kid
Rast im oberen Wadi Kid
Hadsch Ajid bei der Sattelreparatur
Sabah schneidet Akazienzweige
Beduinenmädchen im Wadi Arade
Die Wadi Arade Singers... Bis spätabends sangen und klatschten die Bedus am Lagerfeuer
Kinder aus dem Wadi Arade. Sie freuten sich über die warmen Socken!
Sabah beim Abstieg vom Gebel Gunna
Beduinenjunge im Wadi Uqda
Ajid im Canyon Arade
Das Kamel, noch immer sehr wichtig
...auch Stachelzeug wird nicht verschmäht
...manchmal gibt es blutige Verletzungen
Die meisten Beduinen mögen Hunde

© Hans-Michael Hackenberg

In den letzten 20 Jahren zog es mich immer wieder in die Einsamkeit der Wüste, hin zum einfachen Leben der Beduinen. Ich lernte Menschen kennen, die mit dem ganz Wenigen, das sie besaßen vollauf zufrieden waren. Zumindest machten sie auf mich immer einen glücklichen Eindruck. Doch in den letzten Jahren hat sich das alles geändert. Inzwischen plärrt selbst in abgelegenen Beduinensiedlungen ein "Ghetto-Blaster" oder steht gar ein Fernseher herum. Zumindest hat jeder Beduine, der etwas auf sich hält ein modernes Mobiltelefon - und zeigt es bei jeder Gelegenheit. Und das Tolle daran ist, die Dinger funktionieren inzwischen tatsächlich in fast allen Ecken und Enden der Sinai.
Was mich immer noch fasziniert, ist das traditionelle Beduinenleben. Doch findet man an den früheren Sommer- oder Winterlagerplätzen heute fast nur noch Frauen und Kinder und ein paar alte Männer, die zu müde sind um in den Küstenorten herumzuziehen. Dennoch besuchen wir einzelne Beduinenfamilien immer wieder. Sie sind uns zu Freunden geworden. Und wenn wir auch nicht mehr so viele Eindrücke des traditionellen Beduinenlebens mitnehmen können, so ist es doch interessant zu sehen wie sich alles verändert.

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