Rotes Meer - Makro-Unterwasserbilder II
Galerie Unterwasser
Bildergalerien Übersicht
Fetzengeisterfisch
Dussumiers Säbelzähner
Seenadel
Lederkoralle
Springkrebs
Springkrebse
Steinkoralle
Steinkorallenpolypen
Lederkorallenpolypen
Weißer Springkrebs
Federwurmkolonie
Indischer Röhrenwurm
Röhrenwurm
Röhrenwurm
Kiemen einer Sternschnecke
Tanzgarnele
Porzellankrabbe
Mimikry-Wippschwimmer
Blauer Drücker, Jungform
Gefleckter Büschelbarsch
Zwerggrundel
Seegrasgeisterfische
Zwerggrundel
Imperator-Garnele auf Ananas-Seewalze
Rotgelbe Putzergarnele
Putzergarnele
Peitschenkorallengrundel
Anemonen-Partnergarnele
Widderkrebschen
Riffkalmar

© Hans-Michael Hackenberg

Wenn ich die Augen zusammenkneife, verschwimmt das Bild der Unterwasserlandschaft zu glitzernden Lichtreflexen. Der Korallenblock vor mir wird zu einer dunklen, wogenden Masse. Er lebt als Ganzes, bewegt sich, atmet, er ist ein eigenständiger Organismus in der Unterwasserwelt des Roten Meeres. Und er ist die Heimat von Tausenden von Kleinlebewesen, die dem Taucherauge normalerweise verborgen bleiben. Hier öffnet sich die Welt des Unterwasser-Makrofotografen. Die Makrotechnik ermöglicht uns den Einblick in die faszinierende Schönheit des Mikrokosmos, in seine grafischen Strukturen, seine Farben und die Vielfalt seiner Lebensformen. Gobys und Blennys sind dankbare Objekte während des Tages. Bei Nacht dagegen, wenn sich das Auge des Tauchers nur noch auf den kleinen Lichtfleck des Scheinwerfers konzentriert, sieht man plötzlich die filigrane Schönheit der Steinkorallenpolypen, der Gorgonen und Weichkorallen. Überall tummeln sich nun kleine Krebschen und andere nachtaktive Riffbewohner. Dennoch ist die Makrofotografie bei nacht kein Kinderspiel. Vom Erkennen eines Objektes im Scheinwerferlicht bis zur ersten Aufnahme hat man oft nur wenige Sekunden Zeit. Die nachtaktiven Wesen sind lichtscheu und verschwinden oft blitzschnell und nicht selten blitzt das UW-Blitzgerät dann ins Leere. Doch all das macht den besonderen Reiz der UW-Makrofotografie aus.

zurück